Mut zum Hut hatte sie schon immer — aber das, was Sarah Jessica Parker in Melbourne zur Schau trug, geht nicht mehr als Kopfbedeckung durch. Die Lady Gaga-Imitation wirkt eher wie eine Mischung aus schwarzem Loch und Ufo.
Sarah Jessica Parker luncht mit Monsterhut (Bild: Getty Images)
Nein, das ist nicht Lady Gaga, die hier ein überdimensionales Horn vor sich herträgt und dabei hilflos mit den Armen rudert. Auch kein Besucher aus fernen Welten. Es ist Fashion-Victim Sarah Jessica Parker, die bekanntlich zu exzentrischem Kopfschmuck noch nie nein sagen konnte. Wir erinnern zum Beispiel an die Londoner Filmpremiere von „Sex and the City 2", wo Madame mit einer Art Aschewolke aus dem Hause Alexander McQueen überraschte.
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Mit 1.500 Frauen in einem Raum — das muss ihr zu denken gegeben haben. Eine wie sie ist schließlich daran gewöhnt, aus der breiten Masse hervorzustechen. Und ja, es ist Sarah Jessica Parker gelungen. Beim Frauen-Lunch des Crown Oaks Club beherrschte vermutlich nur eine Frage den Ballsaal des Crown Palladium: Wie zähmt man ein so riesiges Kopf-Monster? Kein Problem für Parker: Als Carrie Bradshaw ist sie schon mit ganz anderen Problemen klargekommen.
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Der 46-Jährigen gelang das schier Unmögliche: Das in 200 Stunden langer Handarbeit hergestellte Objekt des irischen Designers Philip Treacy ohne hinzufallen durch die Veranstaltung zu tragen und obendrein auch noch einigermaßen würdevoll zu wirken. Hut ab!

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